Archiv für März 2009

Vorträge zum Thema „Neonazistrukturen in Baden-Württemberg“

Die Vortragsreihe des freien Journalisten Robert Andreasch zum Thema „Neonazistrukturen in Baden-Württemberg“ am 12. März in Schwäbisch Gmünd, am 19. März in Aalen und am gestrigen Freitag, dem 20. März, in Ulm war ein voller Erfolg. Alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht und der Vortrag wurde von den Besuchern bestens angenommen.

Seitens der Neonazis gab es keinerlei Störungen und somit konnte ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltungen gewährleistet werden.

Naziaufmarsch wurde erlaubt !

Wie nun bekannt ist, darf die JN am 1. Mai in Ulm demonstrieren. Dies wurde an der gestern stattgefunden Anhörung am Verwaltungsgericht Sigmaringen beschlossen.
Das Argument der Stadt, weshalb der Aufmarsch auch zunächst verboten wurde, dass die Sicherheit bei einem Aufmarsch der Rechtsextremen nicht mehr gewährleistet werden könne, wurde heute, durch tatkräftiges Mitwirken der Freunde und Helfer außer Kraft gesetzt, indem sie garantierten, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Dies sei trotz großen Aufwands „machbar“, so ein Beamter. Es ist schon verwunderlich, wie sehr sich die Ulmer Polizei dafür einsetzt, dass dieser Aufmarsch stattfinden kann…
Der Aufmarsch wurde zeitlich auf 13- 17 Uhr begrenzt und auch zur Route wurden erste Details veröffentlicht. Die Nazis sollen laut ersten Angaben am nördlichen Ausgang des Bahnhofs starten, dann um das Theater und über die Neutorstraße bis zur Karlstraße marschieren. Laut Angaben der „Südwest-Presse“ wurden 500-600 Faschos angemeldet.
Nur 10 schwarze Fahnen gehören genauso zu den schön aufgezählten Auflagen in einem Artikel dieser Zeitung, wie das Verbot, Springerstiefel zu tragen. Dies wirkt, im anbetracht der Tatsache, dass der Aufmarsch stattfindet, jedoch lächerlich.

Lasst uns die scheinbar „machbare“ Aufgabe zu einer unmöglichen machen!
Kein Fußbreit den Faschisten!