Archiv für September 2009

Repression: Erste Vorladungen sind eingetroffen

Mittlerweile sind erste Vorladungen von Polizei und Konsorten
bezüglich der Gegenaktivitäten am 1. Mai in Ulm eingetroffen.
Wir bitten alle Betroffenen sich bei uns zu melden und in Kontakt
mit einer Rote Hilfe Ortsgruppe zu treten. Für uns als Gruppe ist
es wichtig das Ausmaß der Repression einschätzen zu können, um
besser auf die Situation reagieren bzw. euch direkt
unterstützen zu können.
Wir appellieren noch einmal daran, solidarisch gegenüber Genossinnen
und Genossen zu handeln, das heißt konkret:
keine Kooperation mit den Behörden!
Vorladungen von Polizei (z.B. Anhörungsbogen) sind nicht
verpflichtend.
Nur Vorladungen von Staatsanwaltschaft/ErmittlungsrichterInnen
müssen wahrgenommen werden, jedoch gilt hier: kein Wort zur Sache
und am besten nicht alleine und unvorbereitet erscheinen.
Bei Minderjährigen flattert oft zuerst eine Vorladung der
Jugendgerichtshilfe ein: auch hier auf keinen Fall Aussagen zur
Sache machen, auch nicht ‚im Vertrauen‘. JG-HelferInnen erstellen
ein Profil von euch und sind verpflichtet vor Gericht Aussagen zu
machen. Dann kann auch mal schnell von einem ‚geschlossenen
politischen Weltbild‘ die Rede sein.
Falls es zu einem Prozess kommen sollte, könnt ihr euch immer noch
mit eurem Anwalt/ eurer Anwältin überlegen, wie eure Strategie
aussieht.

Es gibt keine entlastenden oder harmlosen Aussagen!
Anna und Arthur halten immer noch das Maul!

Antifaschistische Aktion Ulm/Neu-Ulm, September 2009